Legislativversammlung von Madeira fordert Schutz von GAP und POSEI im europäischen Haushalt
Die Legislativversammlung der Autonomen Region Madeira hat die Resolution Nr. 14/2026/M verabschiedet, die eine feste Position zur Verteidigung der Interessen der Regionen in äußerster Randlage (RUP) im Mehrjährigen Finanzrahmen 2028-2034 einnimmt. Das Dokument unterstreicht die lebenswichtige Bedeutung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) und des POSEI-Programms für die wirtschaftliche und soziale Nachhaltigkeit des Archipels.
Die in der Plenarsitzung vom 18. März 2026 verabschiedete Resolution fordert von der Europäischen Kommission und der Regierung der Republik:
- Das Ende der Zentralisierung der Verwaltung der GAP-Finanzinstrumente und die Befürwortung eines dezentralen Modells, das die regionale Autonomie garantiert;
- Die haushaltspolitische Absicherung des POSEI-Programms als eigenständiges Instrument mit Aktualisierungsmechanismen, die den Bedingungen der Insellage Rechnung tragen;
- Die Schaffung eines POSEI Verkehr und eines POSEI Fischerei, um die dauerhaften Mehrkosten in diesen Sektoren auszugleichen;
- Eine anspruchsvolle Position bei der Genehmigung internationaler Abkommen, wie dem EU-Mercosur-Abkommen, zum Schutz der lokalen Produktion, insbesondere des Bananensektors.
Der Text bekräftigt, dass der Status als Region in äußerster Randlage strukturell und dauerhaft ist, und lehnt jeden Versuch ab, Regionen basierend auf dem BIP oder dem Entwicklungsstand zu hierarchisieren.
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